Gyenesdiás liegt am Zalaer Balatonufer, in der Westbalaton-Region, am Fuße des Keszthelyer Gebirges. Der Ort hat 3000 ständige Einwohner. Er entstand an der Stelle von drei früheren Siedlungen nach der Türkenherrschaft. Zwei Dörfer (Falud und Diás) entvölkerten sich während der Verwüstungen, nur ihre Weinberge lebten weiter. Die Einheimischen sind stolz darauf, dass 1653 unter den ersten in Europa eben hier die Gesetze des Weinbaus in der Weinbausiedlung Gyenes veröffentlicht wurden, die bis 1949 in Geltung blieben. Die Siedlung erhielt 1840 den Namen Gyenesdiás. Sie hatte einige kleinere Mühlen und Steinbrüche. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden zwei Badevereine gegründet, deren Tätigkeit den Fremdenverkehr begründete. Die Baudenkmäler der Gemeinde sind die klassizistische Kapelle der Hl. Helene aus 1826 und die Kirche Mariä Schnee in Diás aus 1893. In der Siedlung blieben einige Keller mit Dübelmauer aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Im renovierten Hirtenhaus in der Nachbarschaft der Kapelle kann eine Ausstellung besichtigt werden, die die Geschichte der Siedlung darstellt.


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Gyenesdiás


Hungary - Gyenesdiás


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Dienstag, 17. September 2019. - 09:13:49