Die Stadt liegt östlich vom Fluss Tarna, auf dem nördlichen Teil der Großen Ungarischen Tiefebene, am Fuße des Mátra-Gebirges, in einer ganz tiefen Landschaft. Heves mit 12 000 Einwohnern ist eine uralte Ortschaft, der einstige Sitz des königlichen Grundbesitzes ist der Namensgeber des Komitats. Die Bewohner der Gemeinde konnten jahrhundertelang durch den fruchtbaren Acker mit günstigen Gegebenheiten am Leben bleiben. Die Bauern von Heves bearbeiteten den guten Boden immer mit fleißigen Händen, so blieben in dem wirtschaftlichen Leben der Siedlung die Landwirtschaft und der Gartenbau bis heute ein entscheidender Faktor. Der hier angesiedelte Pilz, die Taube und die Melone von Heves sind mit Recht berühmt. Die Siedlung spielte auch kirchlich seit dem frühen Mittelalter eine bedeutende Rolle. Ein klassisch schöner Beweis dafür ist die römisch-katholische Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Eine Zierde der Kirche ist ein Taufbrunnen aus weißem Marmor, Werk eines unbekannten italienischen Meisters. Der schönste Einrichtungsgegenstand der Kirche ist vielleicht die Kanzel im Rokokostil. Die gotische bronzene Glocke aus dem Mittelalter ruhte lange Zeit unter der Kirche verborgen, und sie wurde erst nach der Restaurierung im Jahre 1990 in ihren heutigen Platz versetzt. Die Glanzzeit der vergangenen Zeiten lassen die hübsch aussehenden Herrenhäuser und Kurien aus dem 19. Jahrhundert erahnen. An der Stelle des ehemaligen Ursulinenklosters befindet sich heute die neueste und größte Grundschule der Stadt. Der für 500 Personen geeignete Großsaal des Kulturzentrums bringt den Bürgern von Heves regelmäßig die Theaterwelt nahe, bei anderen Gelegenheiten werden da Konzerte, Veranstaltungen organisiert. Das Strandbad mit Thermalwasser von Heves ist seit langem allgemein beliebt. Das Bad wird nicht nur von den Bewohnern der Stadt, sondern sowohl von inländischen wie auch von ausländischen Gästen aufgesucht. Das 47 °C warmes Wasser ist heilkräftig und es ist reich an mineralischen Salzen, deshalb lohnt es sich neben den Badenden auch für Kurgäste, das Bad zu besuchen. Unter belaubten Bäumen werden die Urlauber in einem mit dem Freibad beinahe zusammengebauten, kultivierten und angenehmen Campingplatz erwartet. Das Museumvon Heves und das Schachmuseum sind Schauplätze von verschiedenen Ausstellungen. Wunderschöne folkloristische Traditionen werden in den hausgewebten Stoffen aufbewahrt, ein Teil davon wird in der die hausgewerbliche Tradition pflegenden Genossenschaft von Heves bis heute handgemacht gefertigt. Neben den hausgewebten Leinwänden sind die handgestickten Produkte auch landesweit berühmt. Die Stadt Heves legt auch in ihren Veranstaltungen großen Wert an ihre Bräuche. Eine Heveser Kirmes ist bis heute ein bedeutendes Ereignis.


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Mittwoch, 23. Oktober 2019. - 05:09:52