Die Stadt ist ein echter Marktflecken mit 22 631 Einwohnern auf der Tiefebene an der Hauptstraße 4. Karcag ist das Zentrum von Nagykunság (Großkumanien), seine Geschichte reicht bis zum Mongolensturm im 13. Jh. zurück. An der Hauptstraße, auf dem Hügel Kis-Hegyesbor steht die Gedenkstätte zu Erinnerung an die Einsiedlung der Kumanen. Die Eigentümlichkeiten des Umlandes zeigt das Heimatmuseum von Großkumanien. Im Museum von Großkumanien, das nach István Györffy, dem berühmten Etnographen genannt wurde, sind neben der ortsgeschichtlichen Sammlung auch eine reiche etnographische Sammlung und schöne Exponate der Volkskunst untergebracht. Die Stadt ist auch noch heute wegen der Töpferei berühmt: im Töpferhaus kann man den Nachlass des weltberühmten Volkskünstlers Sándor Kántor kennen lernen. Im Haus der Handwerker sind die Werke der in Großkumanien lebenden Handwerker zu besichtigen. In der Arztgeschichtlichen und Apotheken-Ausstellung sind die ursprüngliche, hundert Jahre alte Ausstattung der Apotheke und medizinische Instrumente zu besichtigen. Im Stadtzentrum am Kossuth-Platz steht die 1743 erbaute und 1793 bis 1797 umgebaute reformierte Kirche. Die einstige Anwesenheit der griechischen Kaufleute beweist die griechische Kirche mit einer schönen Ikonostase, wo auch wertvolle liturgische Bücher aus dem 18. Jahrhundert zu sehen sind. Die katholische Kirche der Stadt wurde an der Jahrhundertwende gebaut. Die wichtigsten Programme in Karcag: Mihály Kovács Gedenktage im Mai, Kochwettbewerb von Schafsgerichten (im Juni), Großkumanische Kulturtage im August, Karcager Reitertage im Oktober. Das Heilwasser des städtischen Bades ist für die Behandlung der Erkrankungen der Bewegungsorgane, gynäkologische und andere Hauterkrankungen sehr geeignet. Das Erlebnisbad und die Schwimmhalle bieten den Gästen eine angenehme Erholung an. Das südliche Empfangstor des Nationalparks Hortobágy, der zu einem Bestandteil des Welterbes erklärt wurde, ist der Gasthof in einer ehemaligen Windmühle, die den Liebhabern des Ökoturimus als Erholungsstätte dient. Es gibt Angel- und Jagdmöglichkeit auch. Interessante Sehenswürdigkeit ist die Zackelschafherde, die von der alten Landstraße 4 erreicht werden kann. Von den Naturdenkmälern der Stadt ist das Arboretum des Karcager Forschunginstituts der DAC zu erwähnen. Karcag ist das Land der Legenden. Die Kurganen, Feldwege und Brunnen an der Grenze der Stadt sind mit Legenden verbunden. Karcag ist die Stadt der Künstler. Schriftsteller, Dichter leben in der Siedlung. Viele Maler und Grafiker arbeiten hier, aber es gibt auch Holzschnitzer, Möbeltischler, berühmte Töpfer, Spitzenklöppler, und andere Volkskünstler. Hier lebt und schäffert den Munkácsy und Mednyánszky-Preis Sándor Győrfi Bildhauer auch. Karcag ist die Stadt der Denkmäler. Es gibt viele Statuen an den öffentlichen Plätzen, auf den Gebäuden und besonders im Zentrum der Hauptstadt von Großkumanien. Außerdem machen Zierbrunnen, Sprudel sowie Prachttore aus Holz und Schmiedeeisen die Straßen und Gassen noch gemütlicher. Karcag ist die Stadt der Musik und der Lieder. Ausgezeichnete lokale Orchester und Chöre geben Konzerte, im Sommer auch Platzmusik. Karcag ist eine Stadt mit hervorragender Küche. Hier leben die Köche, die den besten Schafbraten braten können, die Hirtenspeisen z.B. das sogenannte "öreglebbencs" sind auch berühmt. In Karcag leben noch Frauen, die 20-25 verschiedene Kolatschen backen können. Kommen Sie und kosten Sie die Spezialitäten der Stadt!


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Freitag, 15. November 2019. - 12:13:27