im Kincsesbánya:  

Der Ort Kincsesbánya ist eine Siedlung, die nur 15 km von Székesfehérvár liegt. Sie wird von südlicher und westlicher Richtung durch die Gebirgszüge des Bakonywaldes, vom Norden und Osten durch die Ausläufer des Grabens von Mór sowie von Sárrét angegrenzt. Dem Charakter nach abwechselnde Oberfläche des Dorfes verleiht der Gemeinde eine sonderbare Naturschönheit. Unter der Oberfläche sind, außer Bauxit, hauptsächlich Kalkstein kennzeichnend. In den Schichten unter der Oberfläche befinden sich nicht nur Mineralien, sondern auch eine bedeutende Reserve an Karstwasser von Trinkwasser-Qualität, das sich durchgehend regeneriert, deshalb werden der Ort und die Gegend als hydrogeologische Zone eingestuft. Der andere Teil des Wasservorrates unter der Schicht der Oberfläche ist Thermalwasser, das ebenfalls von Trinkwasser-Qualität ist, seine Temperatur liegt über 30 Grad, diese Reserve wird schon benutzt. Den bedeutenden Teil des Wasservorrates unter der Schicht der Oberfläche bildet der Bach Gaja, dessen bodenständiger Zweig den Wasserspeicher von Fehérvárcsurgó speist. Von dem Bereich der Sandgrube kennen wir den Urnenfriedhof aus der mittleren Bronzezeit, der in dem Komitat der bedeutendste ist. Hier wurden auch vier keltische Grabstätten des Friedhofes der Gemeinde der Spätsteinzeit (Kelten) gefunden. Am wichtigsten ist, dass die ältesten in Ungarn gefundenen Begrabungen der awarischen Landeseroberer, die reichen Funde des 1836 ans Tageslicht gekommenen Friedhofes aus der Awarenzeit, wahrscheinlich von hier stammen. Ein Paar goldene Ohrringe mit großen Kugeln, dreikantige Pfeilspitzen, ein geradeliniges Schwert sind die kennzeichnenden Merkmale der awarischen Landeseroberer. Kincsesbánya ist eine neue Gemeinde, sie wurde am 1. Januar 1966 von Teilen der Siedlungen Gúttamási und Rákhegy sowie von der Bergwerksanlage gegründet. Die Entwicklung der Siedlung ist dem Bauxit zu verdanken, aber mit dem Bauxitabbau wurde bereits aufgehört. Die Bewohner des Dorfes haben nicht vergessen, dass ihnen diese Tätigkeit in den vergangenen Jahren ein garantiertes Auskommen gewährt hat, deshalb wurde im Jahre 2004 ein Gedenkpark der Bergarbeiter errichtet. Die Monographie der Ortschaft wird auch herausgegeben, welche die Geschichte des Dorfes und des Bergbaus von 1201 bis 2000 bearbeitet. Kincsesbánya pflegt siebenbürgische Partnersiedlungbeziehungen mit Koronka, wo die Universität Sapientia aufgerichtet wird. Der Tag der Bergleute, der am ersten Wochenende im September stattfindet, gilt als besondere Veranstaltung des Ortes.


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Kincsesbánya


Hungary - Kincsesbánya


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Montag, 9. Dezember 2019. - 03:03:08