Kleinstadt mit 13 000 Einwohnern und lebhaftem Verkehr, 13 km südlich von Balatonkeresztúr. Im Westen wird sie von dem 300 m hohen, waldbedeckten Hügelzug Marcali-hát, in den anderen Richtungen von einem flachen Tiefland mit Teichen und Auenwäldern umrahmt. Die Türkenherrschaft konnten nur 150 Einwohner überleben, aber im 18. Jahrhundert begann die Siedlung, als Landgut der Familie Széchenyi schnell zu entwickeln. Sie wurde wieder aufgebaut, und war zwischen 1735 und 1749 der Sitz der Somogyer Komitatsversammlungen. 1772 bekam sie den Marktfleckenstand von Maria Theresia. Im 2. Weltkrieg wurde sie Teil der deutschen Margarethen-Linie, in den Kämpfen wurde 10% der Bevölkerung getötet. Seit 1977 ist Marcali eine Stadt, kommerzielles, sanitäres und kulturelles Zentrum der Umgebung. Im Stadtzentrum steht die römisch-katholische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die nach ihrer Renovierung barocke und klassizistische Stilmerkmale bekam. Das neobarocke Széchenyi-Schloß wurde 1913 gebaut, heute beherbergt es ein Krankenhaus. Einzigartige Baudenkmäler sind das Städtische Gericht und das Rathaus. Im ortsgeschichtlichen Museum kann man die Ausstellungen "Bearbeitung des Hanfes" und "Weinbaukunde in der Umgebung von Marcali" besichtigen. In der Bernáth-Aurél-Galerie sind neben den Werken des berühmten Malers - des Sohnes der Stadt - auch andere temporäre Ausstellungen zu sehen. Die Bedeutung der Stadt wird durch den gut entwickelten Handel noch weiter erhöht, der nicht nur die Einwohner der umliegenden Siedlungen, aber auch die Gäste am Balaton anzieht.


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Freitag, 23. August 2019. - 08:28:20